Stiftungssitz

im Quartier Napoléon

Renovierung des gesamten Innenausbaus
und der Gebäudehülle

Scan Aufmaß

Antrag auf denkmalrechtliche Erlaubnis
Planung Bauleitung

teilweise neue Ausstattung

Berlin
Ensembleschutz Einzeldenkmal

seit 2023

Aktuell: Planung nächster Bauabschnitt

Zwischen August 1945 und 1994 diente das Luftwaffen-Kasernengelände der heutigen Julius-Leber-Kaserne als Hauptquartier der Forces Françaises à Berlin und trug den Namen Quartier Napoléon.

Nach der Rückübertragung der Kaserne und der zivilen Gebäude wurde der Wohnsitz des französischen Kommandanten dem von Rohdich’schen Legatenfonds als Stiftungssitz übergeben. Im parkähnlichen Garten hinter der Kasernenmauer steht noch die Schaukel der Kommandantenkinder, hier fanden viele Empfänge und Feste statt.

Die Original-Lichtpausen von 1957 und feine Detailzeichnungen des Innenausbaus sind auf Französisch beschriftet und noch vorhanden. In den 70er Jahren und später, nach dem Einzug der Stiftung, sind einige Bauteile, wie z. B. Bodenbeläge und Türen aus heutiger Sicht nicht denkmalgerecht ausgetauscht worden.
In Vorbereitung der denkmalgerechten Sanierung haben wir das Gebäude aktuell gescannt, neu aufgemessen und digitale Pläne erstellt.

Gemeinsam mit der Geschäftsführung, dem Vorstand und dem Denkmalamt Berlin wurden Lösungen gefunden, um sowohl das Gesicht des eher jungen Denkmals zu wahren oder wiederherzustellen, als auch der ursprünglich preußischen Stiftung, die mit Unterbrechungen seit 1796 karitativ tätig ist, in der Ausstattung Raum zu geben. Das Denkmal ist jünger als die Historie der heutigen Nutzer.

Hier befinden sich sowohl das Büro als auch repräsentative Verwaltungsräume mit Küchen, die für Empfänge und Sitzungen zur Verfügung stehen. In den oberen Etagen sind Wohnungen und Gästeappartements untergebracht. In jährlichen Bauabschnitten werden nach und nach alle Etagen, die gesamte Haustechnik, alle Bäder und die energetische Hülle saniert.